Neben unserer Zeitung publizieren wir als Linkswende eigene Broschüren und übersetzen Texte aus unserem internationalen Netzwerk (IST – International Socialist Tendency).
Hier findest du alle Broschüren, die wir aktuell im Angebot haben. Gegen kleine Spenden schicken wir sie dir gerne zu. Oder – noch besser – schreib uns, und wir treffen uns zu einer persönlichen Übergabe.
Wir schreiben und übersetzen diese Texte nicht, weil wir Akademiker:innen werden wollen. Es geht uns darum, in reale politische Auseinandersetzungen zu intervenieren. Marxismus ist keine festgeschriebene, ewige Lehre, sondern ein Werkzeug, um die kapitalistische Wirklichkeit abzuschaffen.
Mit diesen Broschüren zeigen wir, wie lebendig marxistisches Denken im 21. Jahrhundert ist. Darum nicht nur lesen, sondern organisier dich bei uns.

Das ist Marxismus.
Dass wir die Welt verändern müssen, ist offensichtlich. Doch der Wunsch allein reicht nicht aus. Die entscheidende Frage ist, wie wir die Welt verändern und auf welche sozialen Kräfte wir dabei setzen.
In der Broschüre wird eine erste Einführung in die Grundkonzepte des Marxismus gegeben. Von der Frage nach der Entstehung des Kapitalismus über das Konzept des Klassenbewusstseins bis hin zu Fragen der revolutionären Partei und der Unterdrückung ist jede Menge Lesestoff enthalten.
Ideal für Menschen, die sich zum ersten Mal mit dem Marxismus auseinandersetzen wollen.

Palästina – Widerstand, Revolution und der Kampf für Freiheit:
Die Broschüre liefert eine Einführung in die sozialistische Perspektive auf die Befreiung Palästinas. Ausgehend von der Nakba wird die Geschichte der israelischen Unterdrückung nachgezeichnet. Besonders lesenswert ist die Broschüre auch deshalb, weil sie eine sozialistische Analyse zur Hamas entwickelt.

Der Marxismus und die Parteienfrage
„Die Befreiung der Arbeiter*innenklasse muss das Werk der Arbeiter*innenklasse selbst sein“ – dieser Satz von Marx ist das zentrale Prinzip unserer Politik. Wir glauben nicht, dass man durch parlamentarische oder putschistische Strategien den Kapitalismus bezwingen kann. Doch warum organisieren wir uns trotzdem in einer revolutionären Organisation? Auf welchen Prinzipien ist diese Organisation aufgebaut, und wie bestimmt sich das Verhältnis von Avantgarde und Masse der Arbeiter:innen? Dazu stellt die Broschüre Überlegungen an. Ausgehend von Marx und Engels über Luxemburg, Lenin und Trotzki bis zu Gramsci und Marxist:innen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden Ansätze zur revolutionären Partei zusammengefasst.

Österreichische Revolution
In Österreich gab es nie eine Revolution und wird es auch nie eine geben – diese Sichtweise ist grundverkehrt. Im Zuge des Ersten Weltkriegs formierte sich auch in Österreich eine revolutionäre Arbeiter:innenbewegung, die den Habsburgerstaat zerschlug und wichtige soziale Reformen erkämpfte. Doch es wäre weit mehr möglich gewesen. Real befand sich die Arbeiter:innenklasse 1918/1919 in einer absoluten Machtposition. Warum es ihr nicht gelang, diese Macht faktisch zu erobern, dieser Frage spürt die Broschüre nach. Der Fokus liegt dabei sowohl auf der falschen und verräterischen Politik der Sozialdemokratie als auch auf dem Schlüsselmoment der österreichischen Revolution, den Gründonnerstagsunruhen 1919.

Das Braunbuch FPÖ
„Die FPÖ ist die indirekte Nachfolgepartei der NSDAP“, argumentierte der Politikwissenschaftler Anton Pelinka. In der Broschüre zeichnen wir die Entstehungsgeschichte der FPÖ nach – ausgehend von ihrer Gründung als VdU bis zur Machtübernahme der deutschnationalen Burschenschaften unter Strache. Dabei hebt die Broschüre hervor, wie sich die FPÖ im Laufe ihrer Entwicklung immer weiter nach rechts bewegte.

Faschismus in der Regierung
Global erleben wir den Aufstieg faschistischer Parteien. Gleichzeitig sehen wir, dass die formale Beteiligung faschistischer Parteien an Regierungen im bürgerlichen System nicht automatisch zu Faschismus führt. Soziale Krisen sind noch nicht tief genug, als dass faschistische Regierungsformen zu einer verlockenden Alternative für den Kapitalismus werden. Doch das ist kein Grund, sich zu entspannen. In der Broschüre versuchen wir darzustellen, mit welchen Taktiken und Strategien faschistische Parteien im 21. Jahrhundert Politik machen.

Hitlers aufhaltsamer Aufstieg zur Macht
Der Sieg Hitlers und die Machtübernahme der Nazis waren keine ausgemachte Sache. Hätten Sozialdemokratie und Kommunistische Partei gemeinsam gegen die Nazis gekämpft, wäre es möglich gewesen, den Sieg des Faschismus zu verhindern. In der folgenden Textsammlung sind Analysen von Leo Trotzki über den Charakter des Faschismus abgedruckt. Trotzki war einer der wenigen Marxisten, der bereits vor 1933 die unglaubliche Bedrohung des Faschismus für die Arbeiter:innenbewegung und die gesamte Menschheit voraussah.

Die revolutionären Ideen von Karl Marx
Entfremdung, Warenfetisch, Wertspiegelung, Dialektik, Materialismus – solche Begriffe prägen das marxsche Denken. Sie entstammen unterschiedlichsten philosophischen Weltauffassungen, die Marx miteinander verband und gegeneinander entwickelte. In dem Buch wird ein Überblick über das marxsche Denken gegeben. Französische Frühsozialisten, deutsche Philosophie und englische Ökonomietheorie – diese drei Grundbausteine werden dargestellt und als Ausgangspunkt des marx’schen Projekts verstanden. Wer versucht, sich im Werk von Marx zurechtzufinden, für den ist dieses Buch ideal.

Kapitalismus entschlüsseln
Der Kapitalismus befindet sich in einer Krise – wenige Sätze sind in marxistischen Diskussionen so allgegenwärtig wie dieser, der fast schon zur Floskel geworden ist. Warum das so ist und, noch viel wichtiger, warum Krisen nicht automatisch zum Ende des Kapitalismus führen, dieser Frage spürt die Broschüre nach.
Sie ist als Einführung in das marxsche Hauptwerk Das Kapital zu verstehen. Wer sich für den Unterschied zwischen Gebrauchs- und Tauschwert, konkreter und Abstrakter Arbeit interessiert oder sich fragt, was die Formel G–W–G′ bedeutet, ist hier genau richtig.

Workers of the World Die Arbeiterklasse im 21. Jahrhundert
Die Arbeiter`*innenklasse gibt es nicht mehr. Soziolog*innen schaffen es, diesen Satz in Hörsälen zu formulieren, während alles, was sie umgibt – vom Pult, vor dem sie stehen, über die Sessel, auf denen ihre Zuhörer*innen sitzen, bis zu den Smartphones, die sie aus den Hörsälen verbannen wollen – empirischer Beweis für die Existenz dieser Klasse ist.
Doch die Arbeiter*innenklasse ist weit mehr als nur physisch arbeitende Menschen. Wer sie ist und wie sie heute global aussieht, wird in dieser Broschüre beantwortet.

Rassismus – Eine marxistische Analyse
Wenn wir uns fragen, warum es mit der Revolution noch immer nicht geklappt hat, ist die Spaltung der Arbeiter*innenklasse durch Rassismus eine zentrale Antwort. In der Broschüre wird eine Theorie des Rassismus entwickelt, die über die dumme Erklärung hinausgeht, Menschen fürchteten sich einfach vor „Fremden“.
Sie stellt die Frage, warum rassistische Ideologien gerade im Zeitalter der Aufklärung so präsent wurden. Teil der Antwort liegt im materiellen Bedürfnis des entstehenden Kapitalismus nach Sklavenarbeit.

Jenseits von Binäritäten – Wie erkämpfen wir trans und nicht-binäre Befreiung?
TransPersonen sind zu Hassobjekten für Faschist:innen und Reaktionäre aller Couleur geworden. Selbst in feministischen und queeren Bewegungen finden sich reihenweise Vorurteile und ablehnende Haltungen gegenüber Trans
Personen. Als revolutionäre Linke stehen wir eindeutig für die Rechte von TransPersonen. Die Broschüre liefert einen Überblick darüber, wie und warum wir gemeinsam mit TransPersonen für ihre Rechte kämpfen müssen.

Die Ursprünge der Internationalen Sozialisten – Die Weiterentwicklung der Theorie Trotzkis nach 1945
Der revolutionäre Marxismus befand sich nach 1945 in einer tiefen Krise. In der Sowjetunion herrschte nicht die Arbeiter:innenklasse, sondern eine brutale Diktatur. Im Westen gewannen sozialdemokratische Parteien Wahlen, und es schien, als sei der Kapitalismus dauerhaft stabilisiert worden.
In dieser Broschüre wird einerseits die Analyse der Sowjetunion als staatskapitalistisch entwickelt, andererseits wird mit dem Begriff der permanenten Rüstungswirtschaft der Nachkriegsboom erklärt. Zudem wird mit dem Konzept der umgelenkten permanenten Revolution ein Ansatz zur Analyse der antikolonialen Revolten vorgestellt.
Pflichtlektüre für alle die sich für die Ursprünge unserer Internationalen Strömung interessieren.

Der Prophet und das Proletariat
Islamismus – wenige Worte sind in aktuellen politischen Diskursen so omnipräsent wie dieses. Natürlich dient der Begriff primär zur rassistischen Markierung von muslimischen Menschen. Gegen diese Form des Rassismus müssen wir kämpfen.
Gleichzeitig dürfen wir jedoch nicht die Augen davor verschließen, dass Islamismus eine reale politische Bewegung ist – insbesondere im sogenannten „Nahen Osten“. Die Broschüre versucht, diese Bewegung aus marxistischer Perspektive zu analysieren und legt dabei einen besonderen Fokus auf die Klassenbasis islamistischer Parteien.

Wieviel Demokratie verträgt der Kapitalismus?
Auch wenn dies in Österreich auf absehbare Zeit nicht droht, stellen sich Linke im Rest der Welt immer wieder die Frage, ob sie sich an parlamentarischen Regierungen beteiligen sollen oder nicht. Die Broschüre beantwortet diese Frage mit einem klaren Nein.
Dafür greift sie auf die Grundlagen marxistischer Staatstheorien zurück. Besonders lesenswert ist die kritische Auseinandersetzung mit dem Theoretiker Nicos Poulantzas, der als Stichwortgeber für linke Regierungen von Syriza bis Podemos diente.

Ökosozialismus – Vision einer klimagerechten Welt
Wenn wir den Herrschenden das Ruder nicht so bald wie möglich aus der Hand reißen, wird die Marxsche Prophezeiung Wirklichkeit: Der Klassenkampf endet mit dem Untergang der kämpfenden Klassen. Ökosozialismus ist die einzige Perspektive, mit der wir den Klimawandel auf ein verkraftbares Maß reduzieren können. Wie wir dieses Ziel erreichen und wodurch sich der Ökosozialismus von bisherigen Versuchen unterscheidet, eine sozialistische Welt zu schaffen, diskutiert die Broschüre.

Staat und Revolution
Neben dem Kommunistischen Manifest ist Staat und Revolution eine der wichtigsten Einführungen in den revolutionären Marxismus. Der russische Revolutionär Lenin schrieb den Text kurz vor der erfolgreichen Oktoberrevolution. Darin wird dargelegt, warum wir als Revolutionär:innen den Staat nicht einfach übernehmen können und warum parlamentarische Strategien zum Scheitern verurteilt sind. Eine Pflichtlektüre für jede*n Revolutionär*in.

Marx’ Politik
Als Philosoph und Wirtschaftstheoretiker wurde Marx weltberühmt. Oft wird dabei jedoch vergessen, dass Marx zuallererst Revolutionär war. Die Broschüre rückt dieses Bild zurecht und zeichnet Marx als politischen Kämpfer. Der Fokus liegt dabei einerseits auf der revolutionären Welle von 1848 und andererseits auf Marx’ Politik in der Ersten Internationale.

Die verlorene Revolution 1918–1923
Als die russischen Revolutionär*innen um Lenin und Trotzki im Oktober 1917 die Macht eroberten, taten sie dies in der Hoffnung auf eine bald folgende Weltrevolution. Diese Hoffnung war nicht auf Sand gebaut, sondern eine reale Möglichkeit. Deutschland wäre das Schlüsselland für die Ausbreitung der sozialistischen Weltrevolution gewesen. Warum die Revolution scheiterte und auf welche falschen Strategien die revolutionäre Partei, die KPD, setzte, diese Fragen werden in der Broschüre diskutiert.b

1968 – Eine Welt in Aufruhr
1968 wird oft nur mit der Hippie-Bewegung, Woodstock und der sexuellen Revolution identifiziert. Auch wenn all dies Teil davon war, stellte 1968 einen weit tiefergehenden Bruch in der globalen Ordnung dar. Vergleichbar mit der Palästina-Bewegung politisierte der Vietnamkrieg Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Diesen Menschen ging es um weit mehr als nur einige Reformen – sie wollten einen zweiten Anlauf zur sozialistischen Weltrevolution. Ausgehend von Frankreich über Deutschland und Italien bis hin zu den Staaten des Ostblocks werden die militanten Massenbewegungen nachgezeichnet. Zentral für alle, die sich fragen, was zu tun ist, wenn das antikapitalistische Feuer zurückkehrt.
