Mit dem War on Terror wurde der Islam zum Hauptfeind der westlichen Welt erklärt. Bereits damals fotografierten sich US-Soldaten vor Frauen ohne Kopftuch, um sich als Befreier aufzuspielen.2026 fotografierte die Heute-Zeitung am ersten Schultag muslimische Kinder auf ihrem Weg in die Schule. Die Kommentarspalten unter dem Hetzartikel grenzten an offene Pogromaufrufe.Das Kopftuchverbot ist ein rassistischer Dammbruch. Darum wollen wir bei unserem Gruppentreffen über den Kampf gegen Islamfeindlichkeit diskutieren. Dabei blicken wir auf historische Beispiele aus der russischen Revolution.Unter Lenin bzw. in den ersten Jahren nach der russischen Revolution gewannen die Muslimas des ehemaligen Zarenreiches erstmals politische und religiöse Freiheit sowie Gleichberechtigung. Im Laufe der stalinistischen Konterrevolution wurden diese Fortschritte jedoch wieder rückgängig gemacht.Komm zum Linkswende-Treffen am 2. Oktober um 18:45 Uhr in der Kolingasse 11 und erfahre, wie sich die russische Revolution als Festival aller Unterdrückten verstand und warum der Kampf gegen religiöse und rassistische Unterdrückung auch heute noch für revolutionäre Sozialist:innen eine Priorität darstellt.