Donnerstag, 15. Oktober 2026, 18:45 Uhr
Kulturzentrum im Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien, Österreich
Beinahe zeitgleich explodierten in Frankreich und Spanien beeindruckende Massenproteste. Die Ursprünge für die Revolten sind verschieden. In Frankreich entzündeten sich die Proteste am maroden Zustand des Bildungssystems, in Spanien wegen Wohnungsnot und Mietwucher.
Zusammenwachsen linker Bewegungen…
Antifaschistische wie palästinasolidarische Slogans sind bei den riesigen, radikalen Demonstrationen allgegenwärtig. Echt außergewöhnlich ist das Zusammenkommen einer jungen linken Protestkultur mit den mächtigen Organisationen der Arbeiterbewegung. In Frankreich schützen Feuerwehrleute und gewerkschaftlich organisierte Arbeiter*innen protestierende Schüler*innen vor den brutalen Polizeiübergriffen. In Spanien mobilisieren Gewerkschaften zu einem Generalstreik, um die Macht der Bewegung auszuweiten.
… zeigt exemplarisch Möglichkeiten gegen den Rechtsruck
In beiden Ländern feierte die extreme Rechte in den vergangenen Jahren Erfolg um Erfolg. Wie auch in Österreich droht in Frankreich eine Regierung der extremen Rechten. In Spanien verzeichnete die Vox einen furchteinflößenden Aufstieg. Die Proteste nahmen der extremen Rechten nun jedoch die mediale Aufmerksamkeit. Beim Aktivist*innentreffen stellen wir die beiden Massenproteste vor und debattieren, was wir für hier daraus lernen können.
Sprecher*innen: Miguel González Cabezas, aus Spanien, berichtet auf seinem Substack-Kanal über die Bewegung. Echo-Vinesha Lex schreibt auf unserer Homepage linkswende.org (http://linkswende.org) über Frankreichs Bewegungen. (c) Guy Smallman
Linkswende jetzt!
Zeitschrift für internationale Solidarität