Am 13. August spielt Austria Wien gegen den israelischen Klub Beitar Jerusalem in Wien-Favoriten.
Beitar ist nicht mehr als bloß ein zionistischer Club, er ist ein Sammelbecken für israelische Faschisten.
Seine Anhänger und insbesondere die Hooligan-Gruppierung La Familia kooperieren mit dem rechtsextremen Innenminister Ben-Gvir und bejubeln den selbsternannten Faschisten und Finanzminister Bezalel Smotrich.
Spur der Gewalt
2023 stürmten Mitglieder von La Familia das Sheba Medical Center, weil sie dort Hamas-Kämpfer vermuteten.
2025 attackierten Beitar-Fans nach einer Niederlage zwei arabische Busfahrer in Jerusalem.
2013 protestierten Fans mit dem Banner „Beitar ewig rein“ gegen zwei muslimische Spieler im Verein.
Nach einem Brand im Trophäenraum des Klubs wurden die Verträge der arabischen Spieler nicht verlängert.
Beim Aufwärmen skandieren die Fans: „Hier kommt sie, die rassistischste Mannschaft des Staates.“
Wer sich näher für die rassistische Geschichte von Beitar interessiert dem ist die Dokumentation Forever Pure empfohlen. Kurzfassung: Kurzfassung: https://www.theguardian.com/news/video/2015/nov/24/beitar-jerusalem-most-racist-football-team-israel-video?utm_source=chatgpt.com
Auf Auswärtsfahrten kommt es immer wieder zu rassistischen Attacken.
Rassismus als Tradition
Die Ursprünge des Vereins liegen in der Betar-Bewegung.
Diese formierte sich in den 1920er-Jahren als paramilitärischer Arm des rechten Flügels des Zionismus. Sie unterhielt Kontakte zum faschistischen Italien.
Der spätere israelische Ministerpräsident Begin stammt aus dem Umfeld der Bewegung und hatte Kontakte zu den zionistischen Terrororganisationen Irgun.
Im eigenen Fanshop verkauft La Familia Merchandising, das sich positiv auf diesen terroristischen Flügel des Zionismus bezieht.
Nach der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem im Jahr 2018 kündigte der Klub als „Dankeschön“ an, den Namen „Trump“ in den Vereinsnamen aufzunehmen.
Faschisten, nicht nur Zionisten
La Familia und Beitar sind nicht nur Fußballgruppierungen. Sie unterstützen mit ihrer Gewaltbereitschaft die israelische Rechte.
Während der Anti-Netanjahu-Proteste 2019/20 organisierte La Familia Übergriffe auf Demonstrierende. Dabei skandierten sie Slogans wie „Tod den Arabern“ oder „Wo sind die Huren von der Antifa?“.
Bei Hausdurchsuchungen 2016 wurden Waffen und Sprengstoff gefunden. Mitglieder sind in den Drogenhandel und die organisierte Kriminalität verstrickt.
Wir haben es hier mit teils militärisch ausgebildeten Hooligans zu tun. Viele Fans von Beitar, als Soldaten begeisterte und überzeugte Täter beim Genozid in Palästina.
Kein Platz für Beitar in Wien
Dass das Spiel im 10. Bezirk stattfindet, ist ein Sicherheitsrisiko für Migrantinnen und Muslime.
Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie rechtsextreme Mobs in Wien feiern.
Jeder sichtbare Protest gegen die Faschisten ist wichtig, jedoch müssen wir zuallererst auf unsere Sicherheit achten.
Passt am Tag des Spiels auf euch auf, dokumentiert und seid solidarisch, falls es zu rassistischen Übergriffen kommt.
Unterstützt die Kundgebung „Mit Faschisten spielt man nicht“ am Reumannplatz.
Wenn Austria-Fans Interesse an Protesten im Stadion haben, sind unsere DMs offen.
Stop all Games!
Israel gehört von allen kulturellen und Sportveranstaltungen ausgeschlossen.
Einem Staat, der für einen Genozid verantwortlich ist, darf nicht der rote Teppich ausgerollt werden.
Darum beteiligen wir uns an der Kampagne „Stop the Game“ gegen das geplante Nations-League-Spiel zwischen Österreich und Israel am 24. September in Linz.
Unterschreibt unsere Petition gegen das Spiel:
Kein Fußball mit Faschisten.
Kein Platz für Rassismus.
Stop the Game.
