Samstag, 5. September 2026, 15:00 Uhr
Jesuitenwiese, Rotundenallee 15, 1020 Wien, Österreich
Auf der Diskussion „Stop the War Games“ diskutieren wir am Volksstimmefest mit folgenden Aktivist*innen der Palästina-Bewegung. * Rafi Veni Eisler * Juli Schütter * Lina * Echo Lex Rafi ist intersektionaler Aktivist und Sprecher der österreichischen Delegation der Global Sumud Flotilla. Auf seinen Social Media Accounts klärt er unter anderem über die mediale, politische und wirtschaftliche Komplizenschaft Österreichs an Israels Kriegsverbrechen und Völkermord in Palästina.
Aufgrund dessen hat NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger Weisungen an den Verfassungsschutz und die Staatsanwaltschaft erteilt und versucht ihn mittels Strafverfahren mundtot zu machen - ohne Erfolg. Nach einem Freispruch in dem Verfahren dürfen wir die Außenministerin als „Beate-Völkermord-Reiniger“ bezeichnen.
Auf dem Panel wird er über die Angriffe auf die Meinungsfreiheit und die Bedeutung der Palästina-Solidarität in Österreich sprechen.
Juli Schütter war Skirennprofi und engagierte sich früh in der Klimabewegung, unter anderem bei der Letzten Generation. 2025 und 2026 beteiligte sich Juli an humanitären Hilfsmissionen der Global Sumud Flotilla nach Gaza und wurde von israelischen Soldaten entführt und misshandelt. Bei ihrer Ankunft in Österreich wurde er von österreichischen Polizisten attackiert. Auf dem Panel wird Juli über die Kampagne Stop the Game sowie über seine Erfahrungen auf der Flotilla berichten.
Lina beteiligte sich an Protestaktionen gegen das österreichische Unternehmen Rotax, das Motoren für israelische Kampfdrohnen herstellt. Außerdem engagiert sie sich gegen die Errichtung von Datenzentren in Österreich. Der Widerstand gegen Datenzentren wird ein zukunftsentscheidendes Thema für die radikale Linke in Österreich sein. Mit der Kampagne raus.aus.meiner.Hose kämpft sie gegen transfeindliche Gewalt, die ihr nach einer Protestaktion von der Polizei zugefügt wurde.
Sie wird über die Notwendigkeit zivilgesellschaftlichen Widerstands und die Gefahren des Überwachungskapitalismus sprechen.
Echo Vinasha Lex ist Aktivist*in bei Linkswende und IT-Arbeiter*in. Für den Versuch, einen Betriebsrat zu gründen, sowie für politische Texte, in denen zur Organisierung in der IT-Branche aufgerufen, wurde Echo gekündigt. Echo wehrt sich gegen die Kündigung vorm Arbeitsgericht und kämpft weiter für einen Betriebsrat. Als Linkswende-Aktivist*in engagiert sich Echo in antiimperialistischen Kämpfen, für TransRechte genauso wie bei antifaschistischen Protesten. Auf dem Panel wird Echo über die Potenziale linksrevolutionärer Organisierung und die Notwendigkeit einer Verankerung in der Arbeiter*innenklasse sprechen."
Linkswende jetzt!
Zeitschrift für internationale Solidarität