Autor: Tom-Dariusch Allahyari

KulturPerlen des linken Kinos

Thriller über die NSU-Morde: „Aus dem Nichts“

„Aus dem Nichts“ von Fatih Akin bearbeitet mittels einer fiktiven Krimi-Geschichte die realen Morde der Neonazi-Terroristen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU), die zwischen 2000 und 2006 in deutschen Großstädten neun Menschen mit Migrationshintergrund getötet haben. Auch der Mord an einer Polizeibeamtin geht auf das Konto der rechten Terroristen.

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KulturPerlen des linken Kinos

Blue Velvet

Eingefleischten Film-Fans und ganz besonders solchen, die die 1980er-Jahre miterlebt haben, läuft ein Schauer über den Rücken, wenn sie nur die „samtige“ Melodie des Songs „Blue Velvet“ hören. Der nette Schlager wird für immer eine höchst beängstigende Wirkung auf alle haben, die im Kino erfahren haben, wie Regisseur David Lynch die propere amerikanische Kleinstadt mit den weißen Zäunen in einen sadomasochistischen Albtraum auflöst.

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KulturPerlen des linken Kinos

„Innen Leben“

Wir wissen um die Bombardements in Syrien und die hunderttausenden Toten, die der Krieg, der längst zu einem Stellvertreter-Krieg imperialistischer Mächte geworden ist, schon gefordert hat. Die leidtragende Zivilbevölkerung ist eingeklemmt zwischen dem mörderischen Regime, dem I.S. und allen möglichen Milizen, während die USA und Russland den Tod aus der Luft bringen. „Innen Leben“ (Insyriated) zeigt das (Über-)Leben einer Familie in Damaskus, inmitten dieses Horrors.

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KulturPerlen des linken Kinos

Neruda

Eine so vielschichtige, faszinierende und widersprüchliche Persönlichkeit wie den Dichter, Diplomaten und Kommunisten Pablo Neruda ist selten zu finden. Regisseur Pablo Larraín („Jackie“) erzählt in „Neruda“ die Geschichte der Flucht des Dichters Neruda 1949 aus Chile, wo die Polizei hinter ihm her war. Larraín komponiert aus historischen Tatsachen und fiktionaler Handlung etwas, das als Film funktioniert und die Poesie Nerudas reflektiert.

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