Die digitale Welt ist komplexer, als sie auf den ersten Blick erscheint. Als Marxist*innen müssen wir verstehen, wie Ausbeutung und Unterdrückung in dem Bereich funktioniert und wie sich Klassenunterschiede und Klassenkampf manifestieren. Diese Basis zum digitalen Überbau des „freien Online-Raumes“ beleuchten wir in diesem Artikel.
Bei Kapitalismus denkt man zuerst an Fabriken, Schwerindustrie, Finanzzentren und Männer in Anzügen, die den Börsenschluss beklatschen und danach mit dem Privatjet zur Yacht fliegen. Seit den 2000er Jahren hat der Kapitalismus mit der Einverleibung des Internets aber einen Gang zugelegt.
Unter den zehn größten Unternehmen weltweit sind sieben gigantische Technologiekonzerne. Alphabet, Meta, Broadcom, Amazon, Microsoft, Apple und NVIDIA dominieren internationale Märkte und wachsen stetig weiter. Der derzeitige Hype um KI lässt OpenAI, Anthropic, Alibaba, und Baidu ungeahnte Höhenflüge nehmen. Währenddessen profitieren Databroker wie Equifax vom Verkauf der Daten, die uns mittels Social-Media-Überwachungsinfrastruktur entrissen werden.
Aber es regt sich auch Widerstand: Arbeiter*innen in digitalen Branchen organisieren sich innerhalb und unabhängig von Gewerkschaften, es gibt Klagen gegen die Übermacht und die Ausbeutung durch diese Konzerne und in Österreich hat sogar die IT-Branche gestreikt.
Um die digitale Seite des Kapitalismus zu verstehen, ist es notwendig ein wenig in Technologie-Geschichte einzutauchen. Vor allem die Geschichte des Internets ist wichtig, um zu verstehen, wie der Kapitalismus in dieser umfassenden Form in der digitalen Welt Fuß fassen konnte.
Ursprüngliche digitale Akkumulation
Meist denken wir bei „Internet“ an das World Wide Web, ein großteils hierarchisch organisiertes Netzwerk, in dem es Webseiten und Plattformen gibt, die von Servern an „Clients“ (Endgeräte) geschickt werden. Ein Großteil der Server sind hier von Amazon (AWS) angemietet. Das ist aber nur ein sehr kleiner Teil des Internets.
Die Grundlage für den digitalen Raum haben staatliche Strukturen geschaffen: Großprojekte, wie das Manhattan-Projekt in den USA, die Turing-Bombe in Großbritannien oder CERN in der Schweiz führten zur Notwendigkeit Computer zu vernetzen. Daraus entstanden wegweisende Technologien, beispielsweise ARPANET: Protokolle und Programmiersprachen, ohne die diese Netzwerke nicht funktionieren konnten. Vor allem Militär und Universitäten trieben die Entwicklung voran.
1990 wurden am CERN der erste Browser und der erste Webserver entwickelt. In dieser Frühzeit des Internets (vor der „.com”-Bubble der späten 90er) dominierten wesentlich egalitärere Netzwerkstrukturen. Mesh-Netzwerke (Daten-Sharing Technologien, wie Torrents der Chat-Protokolle, z.B. IRC), in denen unter tatsächlicher Anonymität frei verfügbare Information unreguliert ausgetauscht wurden, waren der Standard. Oft gab es keine Trennung zwischen Geräten, die nur „Daten konsumieren“ (Endgeräte) und Geräten, die „Daten produzieren“ (weiterleiten/zur Verfügung stellen).
In den späten 90ern änderte sich das aber: Firmen erkannten, dass auch sie diese Landschaft nutzen konnten. Nach ersten Versuchen, sich darin zu präsentieren, schossen tausende „.com“-Unternehmen aus dem Boden, die allerhand Services anboten. Diese Services wurden monetisiert: Zugangskontrollen und Copyright-Klagen waren die Folge. Eins der heute weltweit größten Unternehmen entwickelte eine Suchmaschine, die diese Landschaft für immer verändern sollte: Google (Alphabet).
Nach und nach rissen sich Unternehmen die digitale Landschaft unter den Nagel. Torrents wurden als urheberrechtsverletzende Netzwerke gebrandmarkt und Geschäftsinteressen durch wegweisende Klagen durchgesetzt – bspw. Paypal oder der Microsoft gegen Sun-Microsystem Konflikt. Die Menschen, die diese egalitäre Welt gebaut hatten, wurden zu Usern degradiert und auf von Unternehmen kontrollierte Plattformen gedrängt.
Die Ursprungsgeschichte des Internets erinnert an den Prozess, den Marx und Engels als ursprüngliche Akkumulation beschrieben. Sie analysierten dabei die Ausbreitung des industriellen Kapitalismus im Großbritannien des 16. Jahrhunderts, in dem ehemals gemeinschaftlich genutzte Commons (Ländereien, Wälder, Flüsse etc.) privatisiert wurden. Menschen verloren dadurch den freien Zugang zu ihrer Lebensgrundlage und wurden gezwungen, in die Städte abzuwandern, wo sie unter prekären Bedingungen in Fabriken arbeiteten. Ähnlich entwickelte sich das Internet: Obwohl die Infrastruktur zunächst staatlich und kapitalistisch bereitgestellt wurde, entstanden mit den ersten Personal Computern zahlreiche persönliche Webseiten und egalitäre Austauschplattformen mit „free access“-Charakter, deren Kontrolle beim einzelnen Nutzer lag. Nach und nach setzten sich jedoch kommerzielle Plattformen durch, da Monetarisierung Kontrolle voraussetzt. Suchmaschinen entwickelten Geschäftsmodelle, bei denen nicht mehr die besten Ergebnisse, sondern Werbewert im Vordergrund stand. Da diese neuen Plattformen einfacher zu bedienen waren und zugleich stärker abgeschottet funktionierten, wurden Nutzer zunehmend dorthin gedrängt, sodass das Internet heute für viele vor allem aus wenigen großen Plattformen wie Google, ChatGPT und Social Media besteht, anstatt aus einer vielfältigen, frei zugänglichen Landschaft.
Entstehung von KI
Auch die Geschichte von KI-Systemen ist in diesem Zusammenhang interessant. Seit den 1960er Jahren gab es mehrere „Hype“-Wellen mit der Hoffnung auf einen großen Durchbruch von genereller künstlicher Intelligenz. Diese wurden stets von einem „KI-Winter“ abgelöst, in dem das Vertrauen verloren ging. In diesen Winter-Phasen wurden die erreichten Fortschritte im Bereich künstlicher Intelligenz in vorhandene Systeme integriert.
Seit ca. 2010 sind wir wieder in einem KI-Hype-Cycle: Fortschritte in der Architektur neuronaler Netzwerke, die enorme, verfügbare Rechenleistung und billiger Speicherplatz führten zu rasanten Entwicklungen. Einfach erklärt gibt es zwei unterschiedliche Ansätze, um KI-Systeme zu bauen: symbolische und neuronale Architektur. In der Symbolik geht es darum, regelbasierte Systeme zu schaffen. Neuronale Architektur basiert auf dem implizierten Erlernen dieser Regeln aus Daten, ohne dass die Regeln einsehbar sind (sog. „Black Box“). Aufmerksamkeit bekommt derzeit nur letzteres.
Marxistische Analysen müssen die Entwicklung um KI anhand ihrer kapitalistischen Motive beurteilen, nicht an Weltuntergangszenarien oder den Utopien von Transhumanisten. Die Vorstellung, dass Terminatoren uns erschießen, ist lächerlich, wenn der Kapitalismus ohnehin am laufenden Band Kriege, Ausbeutung und Leid produziert und Kapitalisten KI nutzen um Profitmargen zu vergrößern.
Der KI Sektor war immer schon extrem spekulativ – die KI-Winter bezeugen das. Aktuell sind die meisten KI-Programme wegen des enormen Energieverbrauchs nicht rentabel. Die Spekulation rennt aber blind davon: der Marktwert von OpenAI steigt beispielsweise seit dem Börsengang stetig und immer nach dem Training eines neuen Modells an.
Arbeit in den Datenminen
Aber nicht alle Daten, mit denen KI-Modelle trainiert werden oder die am Datenmarkt verkauft werden, stammen aus frei verfügbaren Quellen. Besonders im Bereich von Content-Moderation fehlen noch ausreichende Daten, weshalb der Kapitalismus eine neue Form digitaler Schwerarbeit hervorgebracht hat: sogenannte Datenminen wie Amazon Mechanical Turk, Cloud Research, Prolific oder Cint beschäftigen hunderttausende Clickworker ohne geregeltes Einkommen, die pro Task (Aufgabe) bezahlt werden. Diese Clickworker arbeiten für Dienstleistungsunternehmen, die im Auftrag von Social-Media-Plattformen Inhalte moderieren, KI-Trainingsdatensets erstellen oder einfache „HITs“ (Human Intelligence Tasks) bearbeiten, die automatisierte Systeme nicht effizient lösen können.
Sie bilden eine unsichtbare Belegschaft, die täglich mit problematischen Inhalten konfrontiert ist, darunter Gewalt, Kinderpornografie, Kriegsverbrechen, Hass und Hetze, und entscheiden darüber, ob Inhalte auf Plattformen verbleiben. Gegen diese brutale Arbeit bilden sich Gegenstrukturen wie Turkopticon, über die Arbeiter*innen Arbeitgeber bewerten und sich gegenseitig unterstützen, um Sichtbarkeit und Solidarität im digitalen Arbeitssektor zu schaffen.
User: Konsumentin oder Arbeiterin?
Die digitale Epoche des Kapitalismus wirft für marxistische Basis-Überlegungen auch ganz neue Fragen auf. Was ist Wissen, wie entsteht Wert, wer zählt aktuell zur Arbeiter*innenklasse, was ist der Unterschied zwischen Arbeit und Konsum und vieles mehr?
Die zwei zentralen Argumente von Marx, um die Bewegungsgesetze des Kapitalismus zu verstehen, sind:
- Nur menschliche Arbeit produziert Wert.
- Mit der Zeit wird mehr Geld in die Produktionsmittel – Maschinen usw. – investiert als in die menschliche Arbeit, wodurch die „organische Zusammensetzung des Kapitals“ steigt.
Die entscheidende Frage in diesem Kontext ist demnach, was als Arbeit klassifiziert wird. Im ersten Moment sollten wir unterscheiden zwischen Arbeit als generelle menschliche Tätigkeit, welche in allen Gesellschaftssystemen vorkam – also die Bearbeitung der Natur durch menschliche Tätigkeit. Diese „konkrete“ Arbeit ist von der „abstrakten Arbeit“ zu unterscheiden, welche im Kapitalismus vorkommt und auf dem Ausbeutungsverhältnis Arbeiter*innen – Kapital beruht.
In seinen Diskussionen hat sich der Marxismus immer stärker auf Arbeit als Tätigkeit an der stofflichen Welt konzentriert – also bspw. Schreiner*innenarbeit und sonstiges. Neben dieser Handarbeit gab es jedoch immer auch die Kopfarbeit, also Arbeit, welche die äußere Natur nicht direkt zu ihrem Gegenstand hat.
In ihrem sehr lesenswerten Buch Capitalism through the Prism of Value argumentieren Michael Roberts und Guglielmo Carchedi nun, dass Marxistinnen zwischen „objektiver Produktion“, also Arbeit, welche physische Gegenstände produziert, und „mentaler Produktion“, also Arbeit, die Wissen produziert, unterscheiden müssen. Anknüpfend daran stellen sie fest, dass Wissen materiell ist – genauso wie das Heben einer Axt ist auch Denken ein biologischer Prozess.
Darum: Wenn wir auf Wikipedia schreiben oder Facebook-Likes setzen, gehen wir einer konkreten Tätigkeit nach und leisten „mentale Produktion“ auch wenn das Endergebnis keine Ware ist. Nur, wenn wir für das Schreiben von Wikipedia-Artikeln usw. bezahlt werden würden, also wenn wir unsere Arbeitskraft verkaufen, dann würden wir „abstrakte Arbeit“ leisten und wären in einem Ausbeutungsverhältnis gefangen. Ein feiner, aber wichtiger Unterschied.
Der Witz am Kapitalismus im 21. Jahrhundert ist nun, dass die digitalen Konzerne auf die Daten, welche wir im Internet produzieren, gratis zugreifen und sie durch algorithmische Verfahren in eine echte Ware verwandeln – wofür auch wieder Arbeit notwendig ist, bspw. das Schreiben von Analyseprogrammen.
Ein geschriebener Wikipedia-Artikel ist irrelevant, genauso ist ein einzelner Facebook-Kommentar oder Like irrelevant. Aber wenn auf Zehntausende zugegriffen werden kann, dann können sich daraus gesamtgesellschaftliche Trends genauso vorhersagen lassen, wie eine künstliche KI plötzlich Antworten liefern kann. ChatGPT wird beispielsweise mit wissenschaftlicher Literatur genauso wie Nachrichten oder eben auch nicht lizenzierten Internetquellen trainiert.
Das bedeutet, dass jeder Online-Artikel, jeder Klick, jede Suchanfrage, sogar die Anzahl an Sekunden, die einem Post auf Social Media gewidmet werden, für die digitalen Konzerne das Potenzial generiert, Waren zu schaffen bzw. zu verbessern.
Die Analyse von sozialen Netwerksbeziehungen ist für die digitalen Konzerne eine Goldgrube: Wann tausche sich User mit anderen Usern aus, wann hat jemand wieviele screentime und welchen links folgen sie auf welche Platformen. Wenn dieses Wissen aufbereitet wird, dann lässt sich die Profibilität von Werbung massiv erhöhen.
An einem Beispiel: Der Instagram-Account von Linkswende könnte Geld an Meta zahlen, wodurch Meta unsere Postings gezielt Menschen vorschlagen, würde die sich für linke Politik interessieren. Dadurch würde die politische Reichweite von Linkswende deutlich zunehmen. Das ist einer der Zaubertricks der digitalen Konzerne. Sie können menschliches Verhalten nicht steuern, aber vorhersagbarer und dadurch auch ökonomisch verwertbarer machen.
Wenn wir online sind, konsumieren wir also nicht nur, wir produzieren Wissen, also die Möglichkeit neuer Waren für die digitalen Konzerne. Das macht uns nicht zur Arbeiter*in (das wären wir nur, wenn wir für unsere Online-Tätigkeit Geld bekommen würden, wie bspw. Clickworker*innen), wirft aber doch Fragen auf, wie Marxist*innen mit dem informationellen Teil des Kapitalismus umgehen. Hier wird Ausbeutung unsichtbar und damit normalisiert: Wir denken, dass wir etwas gratis bekommen – bilden aber selbst die Grundlage für die Milliardengewinne von Data-Brokern, Meta, X und Google.
Dieses Phänomen ist tatsächlich nichts komplett Neues. Auch in anderen Sektoren wird Arbeit an Konsument*innen ausgelagert. Der Zusammenbau von Möbeln, Geschirr-Rückgabe und Self-Service bspw. Aber das ökonomische Modell der digitalen Konzerne ist deutlich prägender für die aktuelle Phase des Kapitalismus als Ikea-Möbel. Darum sehen wir einerseits, dass der digitale Kapitalismus nicht mit den grundlegenden Logiken des Kapitalismus bricht, er jedoch zu Bedeutungsgewinnen für die Bereiche der mentalen Produktion sowie zu einer stärkeren Verschränkung von Konsum und konkreter Arbeit führt.
Materielle Auswirkungen
Als Ökosozialist*innen müssen wir uns auch mit den analog-materiellen Auswirkungen der digitalen Welt auseinandersetzen. Seit Beginn der 90er ist der weltweite Energieverbrauch um ca. ein Drittel gestiegen. Die digitale Welt ist ein entscheidender Faktor in diesem Anstieg.
Klar ist, dass der derzeitige KI-Hype allein in den USA ca. 76 TWh Strom verbrauchen. Die Sinnhaftigkeit davon lässt sich freilich diskutieren. Das Gros der Nutzung komplexer KI-Systeme entfällt derzeit aber auf Tätigkeiten, die hauptsächlich kapitalistischen Interessen folgen, also nicht für medizinische oder soziale Zwecke.
Auch der internationale Finanzmarkt frisst Unmengen an Energie, die man sich in einer Planwirtschaft sparen könnte: Weltweit werden jährlich 1.143 TWh für über 772 Milliarden Kreditkarten-Transaktionen verbraucht, auch Börsenspekulationen und Finanzmarktgeschäfte brauchen Energie. Allein am NASDAQ-Handelsmarkt werden täglich ca. 80 Millionen Trades durchgeführt – der Energieverbrauch dafür ist schwer zu bestimmen, weil die Börsen keine Zahlen veröffentlichen. Geschätzt kommen also nochmal 350 Milliarden Trades weltweit hinzu, von denen ein großer Teil in energieintensivem Hochfrequenztrading gehandelt wird.
Die psychologischen Auswirkungen all dieser Systeme können auch nicht kleingeredet werden: Informationsüberlastung, Depressionen, Sucht und die schon besprochene prekäre Arbeit.
Technikfeindlicher Marxismus?
Das klingt alles so, als würden Marxist*innen die Möglichkeiten ablehnen, die uns die digitale Vernetzung gebracht hat – nicht alles davon kann schließlich eingespart werden. Kritik an den derzeitigen Ausbeutungsstrukturen darf aber nicht mit Technikfeindlichkeit gleichgesetzt werden.
In einer sozialistisch geplanten Wirtschaft könnten digitale Systeme intensiv für Ressourcenverteilung, Bedarfsprognostizierung, demokratische Praxis und die Erfüllung menschlicher Bedürfnisse genutzt werden. Der hohe Grad der Vernetzung, die Rechenkapazitäten, Echtzeitkommunikation, KI und die Möglichkeiten Daten, zu sammeln, ermöglichen erstmals in der Geschichte eine international koordinierte Planwirtschaft. Genauso wenig wie Marxist*innen Arbeit an und für sich ablehnen, weil wir wissen, dass für den Kampf gegen den Klimawandel gar nicht genug getan werden kann, lehnen wir die Möglichkeiten digitaler Technologien ab.
„Das Internet“, Rechenzentren und komplexe KI-Modelle sind ein wichtiger und relevanter Teil der Produktivkräfte im 21. Jahrhundert. Neben der Funktion als Propaganda-Plattform, sind Rechenzentren die Grundlage für den internationalen Finanzsektor, nicht umsonst sind einige der am stärksten digital geschützten Systeme jene von Zentralbanken und Börsen.
Wenn Revolution also die Aneignung der Produktivkräfte durch die Arbeiter*innenklasse beinhaltet, sind gerade Rechenzentren ein zentraler Teil davon. Ressourcenverteilung, Krisenhilfe, etc. brauchen digitale Unterstützung. Das Internet ist also nicht „nur“ ein untergeordneter Teil unserer Realität, etwas das „nicht die Wirklichkeit ist“. Wer (digitalen) Kapitalismus stürzen will, muss wissen, dass die digitale Parallelwelt ein relevanter Sektor ist, der propagandistisch und produktiv eingenommen und genutzt werden muss.
