Victor Serge: Das Jahr Eins der Revolution

Year one of the Revolution, (es ist nicht auf Deutsch erhältlich) ist ein wahres Meisterstück der Geschichtsschreibung und unverzichtbar für alle, die „ein Gefühl“ für die russische Revolution bekommen wollen. Victor Serge ist außerdem ein untypischer Zeuge der Revolution, weil er bis kurz vor dem Ausbruch der Revolution ein engagierter Anarchist war, also mit einer skeptischen Grundhaltung gegenüber den Kommunisten.

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Mohandas Gandhi: Experiments in Civil Disobedience

Gandhi war und ist Generationen von politischen Aktivist_innen ein Vorbild. In praktisch jeder Protestbewegung schält sich ein pazifistischer Flügel heraus, der sich auf Gandhis Lehre und Methoden beruft. Talat Ahmed, eine marxistische Autorin, gelingt es, bei aller notwendiger Kritik, herauszuarbeiten, was Gandhi zu einem so einflussreichen und inspirierenden politischen Anführer gemacht hat.

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Neues Buch über den „Black Jacobin“ Toussaint Louverture

Im Anschluss an die französische Revolution ereignete sich 1791 die erste erfolgreiche Sklavenrevolution der Geschichte. In Haiti vertrieben Sklaven die Plantagenbesitzer und errichteten eine freie Republik. Christian Høgsbjerg und Charles Forsdick erzählen in ihrem Buch Toussaint Louverture: A Black Jacobin in the Age of Revolutions die Geschichte des Anführers dieser verdrängten Revolution.

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Maja Haderlap: Engel des Vergessens

Kärnten, da denkt man an Jörg Haider und an die Rechtsextremen-Treffen in Bleiburg. In diesem Kärnten spielt der autobiografische Roman Engel des Vergessens von Maja Haderlap. „Ich lerne im selbstvergessenen Kärnten, nicht vergessen zu können“, schreibt sie, und spielt darauf an, dass im Nachkriegsösterreich nur allzu gern der Opfermythos hochgehalten wird.

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