Arbeitskampf um Bildung: Freizeitpädagogen berichten

Lisa Hasenbichler, Freizeitpädagogin und Aktivistin bei Linkswende, unterhielt sich mit zwei Kolleg_innen über die derzeit von der Regierung geplanten Gesetzesentwurf, der massive Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen und Löhne dieses Berufszweiges vorsieht. Beide Kolleg_innen beteiligten sich an der Betriebsversammlung von Bildung im Mittelpunkt (BiM), in der die Auswirkungen auf die Freizeitpädagogik und mögliche Kampfmaßnahmen diskutiert wurden.

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Die Größten Sauerein der NATO

Die NATO ist das bei weitem mächtigste Militärbündnis der Welt. Ursprünglich gegründet als das westliche Gegenstück zum Warschauer Pakt im Kalten Krieg, stürzte die NATO mit dem Fall der Sowjetunion in eine Legitimationskrise. Ohne dem kommunistischen Feindbild war sie offiziell überflüssig – inoffiziell wollte der Westen jedoch nicht auf seine militärische Vorherrschaft durch die NATO verzichten. Was folgte waren daher nicht Demilitarisierung und Friedenspolitik, sondern eine aggressive Expansion der NATO in Richtung Osten und eine fortan kontinuierliche Verwicklung in illegale Kriege unter dem Deckmantel der „humanistischen Intervention“. Seit 2001 ist die NATO zudem enger Verbündeter im amerikanischen „Kampf gegen den Terror“ – ein rassistischer und imperialer Zerstörungsfeldzug in Ländern des Nahen Ostens, der hunderttausenden Zivilist_innen das Leben kostete. Die humanistische Fassade ist doppelt absurd, wenn man sich vor Augen hält, dass die NATO bis in die 80er Jahre selbst in terroristische Anschläge verwickelt war.

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Demobericht: Solidaritätswelle mit der Letzte Generation

Spontane Proteste gab es heute in mehreren österreichischen Städten. Der Solidaritätsprotest mit der Letzten Generation Deutschland war nicht verzweifelt oder defensiv. Im Gegenteil! Hunderte Menschen sammelten sich vor der Karlskirche von jungen Aktivist:innen bis zu den OMAS GEGEN RECHTS. Sie zogen selbstbewusst und wütend über die 2er-Linie zur deutschen Botschaft. Der Skandal, dass Menschen mit friedlichem Engagement die hässliche Fratze des Staates zu spüren bekommen, führte immer wieder zu spontanen Solidaritätsbekundungen. Angeführt von Wissenschaftler:innen skandierten die Demonstrierenden „Menschen retten ist kein Verbrechen“, „Es gibt kein Recht das Klima zu zerstören“, „Hört auf die Wissenschaft, hört auf den Klimarat“. Wie leicht es wäre das Schlimmste zu verhindern und wie sehr die Elend und Tod bringenden Verhältnisse mit Staatsgewalt erhalten werden, führt zu mehr Klarheit in der #Klimabewegung.

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Interview mit Mina Canaval – Solidarität mit der letzten Generation

Linkswende sprach mit Mina Canaval von der letzten Generation über Klimaaktivismus, Repression und das sinkende Vertrauen in den Rechtsstaat. “Was wir gerade sehen müssen ist, dass die Macht im Staat nicht vom Volk ausgeht, wie es in der Demokratie eigentlich gedacht ist, sondern von den Konzernzentralen.”

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Nazianschlagspläne: Verschleierung von höchsten Stellen

Ein Nazi hatte einen Anschlag auf das Volksstimmefest 2021 geplant. Er wurde wegen NS-Wiederbetätigung, Verhetzung, Suchtgifthandel und illegalem Waffenbesitz verurteilt. Der geplante Anschlag kam bei dem Prozess gar nicht zur Sprache. Genauso wenig wurden die potenziellen Opfer des Terrors gewarnt oder mögliche Mittäter ausgeforscht. Nur ein zufälliges Justizversagen oder steckt System hinter der Vertuschung?

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Aktivist_innen verhindern Neonazi-Angriff auf Drag Story Hour

Die Drag Story Hour in der Villa Vida – dabei lesen als Drag Queens auftretende Transgender Personen Kindern und Eltern Geschichten vor – konnte stattfinden und war sogar ausgebucht. Ungarische und slowakische Neonazis sind umsonst angereist – die Identitären und ihre Neonazifreunde sind am Widerstand der lokalen Aktivist_innen gescheitert.

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Interview über die Geschichte des österreichischen Trotzkismus: „Es war vor allem ein Arbeitertrotzkismus“

Die Website Trotzkistisches Archiv Österreichs dokumentiert die Geschichte des österreichischen Trotzkismus im frühen 20. Jahrhundert. Zwischen 1933 und 1955 befand sich der österreichische Trotzkismus in der Illegalität, darum lassen sich in Bibliotheken nur vereinzelte Dokumente dieser Phase finden. Insgesamt umfasst das Archiv 12.000 Seiten, von denen 7-8.000 nirgendwo sonst auffindbar sind. Mithilfe des Arbeiter*innenstandpunkt dokumentierte Manfred Scharinger die Texte in jahrelanger Kleinstarbeit. Linkswende sprach mit ihm über die Geschichte des österreichischen Trotzkismus in der Illegalität.

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