Radikalität gegen den Klimawandel: Mit der Masse – nicht gegen sie
Im deutschen Wochenmagazin taz diskutieren Luisa Neubauer von Fridays for Future und Tadzio Müller von Ende Gelände über die Erfolge und Misserfolge der Klimaschutzbewegung.
Im deutschen Wochenmagazin taz diskutieren Luisa Neubauer von Fridays for Future und Tadzio Müller von Ende Gelände über die Erfolge und Misserfolge der Klimaschutzbewegung.
Hunderte Menschen forderten am Freitag, 13. Dezember in Wien Klimagerechtigkeit ein, nachdem auf dem UN-Klimagipfel in Madrid über 300 Aktivist_innen ausgeschlossen wurden. Initiiert wurde der Spontanstreik von Fridays for Future.
Rund 1.000 Menschen beteiligten sich am 6. Dezember an einem Klimaprotest gegen die Tagung der OPEC. Die OPEC ist als Zusammenschluss führender erdölexportierender Länder eine der Hauptverantwortlichen für die Klimakrise.
Existenzielle Krisen wie Nahrungsmittelknappheit verstärken den Ruf nach radikalen politischen und ökonomischen Veränderungen. Wenn die Linke nicht das Ruder übernimmt, führt der Kurs in humanitäre Katastrophen.
Wir haben mit dem Earth Strike am 27. September 2019 Geschichte geschrieben. Unglaubliche 150.000 Menschen protestierten österreichweit für ein sofortiges Handeln gegen die Klimakrise. Schüler_innen, Studierende, Wissenschafter_innen und Gewerkschafter_innen forderten den Ausstieg aus fossilen Energien und endlich Maßnahmen von Politik und Wirtschaft, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen und die natürlichen Lebensgrundlagen zu bewahren.
Freitag, 31. Mai. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler streiken gemeinsam mit der Klimaaktivistin Greta Thunberg für Klimagerechtigkeit. Die Polizei löst im Laufe der Demonstration eine Blockade mit schockierender Gewalt auf und will mit diesem Einsatz ein Exempel statuieren.
Beeindruckende 35.000 Menschen beteiligten sich am Freitag, 31. Mai 2019 am Klimastreik in Wien. Mit dabei war die schwedische Klimaaktivistin und Ikone der Fridays for Future-Bewegung Greta Thunberg. Gleichzeitig fanden im Rahmen des Klimacamps weitere vielfältige Aktionen für Klimagerechtigkeit in Wien statt.
Tausende Schüler_innen demonstrierten heute beim zweiten weltweiten Klimastreik der Fridays for Future-Bewegung für dringende Maßnahmen gegen die Klimakrise. Auch zahlreiche Studierende, Wissenschafter_innen und Universitätspersonal der Uni Wien und der BOKU zogen mit einem Demozug vom Schottentor zum Heldenplatz und schlossen sich dem Protest an.
Die Klimaziele von Paris, den Klimawandel deutlich unter 2°C zu begrenzen, wenn möglich sogar auf 1,5°C, werden von der Politik so leichtfertig verspielt, dass man den Eindruck bekommen könnte, es ginge nicht um viel. Dabei sind die Auswirkungen des Klimawandels schon jetzt katastrophal.
Wissenschafter_innen, Gewerkschaften und zahlreiche Klimaschutz-Organisationen zeigten ihre Solidarität mit den Streiks der Schüler_innen von Fridays For Future. Insgesamt 3.500 Menschen trotzten am 5. April dem widrigen Wetter und demonstrierten unter dem Motto „Zukunft für alle – Alle für die Zukunft!“ in Wien.